Top Bauernhöfe bei München

Ein großer Teil der Fläche Deutschlands wird für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Das Land ist der drittgrößte Exporteur von Agrarprodukten weltweit. Bauernhöfe in Deutschland sind nicht nur wichtige landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch beliebte Touristenziele. Dies erklärt sich durch die zunehmende Nachfrage nach ökologischen „grünen“ Erlebnissen. Mehr auf munichname.eu.

Statistisch gesehen beträgt die durchschnittliche Fläche eines Bauernhofs in Deutschland etwa 75 Hektar. Meistens werden landwirtschaftliche Nutzflächen innerhalb der Familien vererbt, sodass die Höfe oft über Generationen hinweg geführt werden.

Landwirte und andere Vertreter des Agrarwesens bilden sich kontinuierlich weiter, um allen Normen und Anforderungen in Deutschland gerecht zu werden. Es gibt landwirtschaftliche Schulen, Fortbildungskurse und Clubs für angehende Landwirte.

Es gibt zahlreiche strenge Regelungen in diesem Bereich. Jeder Landwirt darf beispielsweise nur die Menge an Stickstoff in Form von Gülle auf die Weide bringen, die während der Produktion seiner Produkte genutzt wurde. Deutschland legt großen Wert auf den Naturschutz, und wenn auf einem Grundstück ein seltenes Tier- oder Pflanzenvorkommen entdeckt wird, ist es dem Landwirt untersagt, dort Landwirtschaft zu betreiben. Diese klaren Vorgaben und die strenge Kontrolle ihrer Einhaltung wirken sich positiv auf die wirtschaftlichen und ökologischen Bereiche des Landes aus.

In fast jeder Stadt finden sich Bio-Bauernhöfe mit herrlichem Ausblick und köstlichen Produkten. Auch in der bayerischen Hauptstadt München sind solche Bauernhöfe zu finden. Wir haben eine Auswahl an Höfen zusammengestellt, die man in der Nähe von München besuchen kann. Die meisten bieten Führungen an und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

„Der Grell“

Der Bauernhof „Der Grell“ ist einer der größten in der Umgebung von München. Er wurde 1990 in Westend gegründet und erstreckt sich über 2.500 Quadratmeter. Der Hof umfasst ein Gewächshaus, ein Hühnergehege, ein Kompostfeld und mehrere Flächen für den Anbau von Bio-Obst und -Gemüse.

Die Verantwortung für den Betrieb von „Der Grell“ hat die gemeinnützige Organisation „Gartenwerkstatt“ übernommen. Unter ihrer fachkundigen Leitung hat der Hof schnell an Erfolg und Beliebtheit gewonnen und sich zu einem Zentrum der Kulturaktivitäten in Bayern entwickelt. Hier stehen landwirtschaftliche Themen im Fokus, und es werden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Filmvorführungen und informative Vorträge für Einheimische und Gäste organisiert. So erfüllt das Personal neben anderen Aufgaben auch eine wichtige Bildungsmission.

Heute ist „Der Grell“ ein erfolgreicher Bauernhof, ein Treffpunkt für Menschen verschiedener sozialer Schichten und ein Zentrum für Umweltbildung. Täglich zieht er viele Besucher an, sowohl erfahrene Gärtner als auch Menschen, die mit der Landwirtschaft wenig zu tun haben.

Gemeinschaftsgarten „Abendfrieden“

Der malerische Gemeinschaftsgarten „Abendfrieden“ liegt im Zentrum des Stadtteils Au-Haidhausen in München. Er wurde 2010 auf einem ehemaligen Spielplatz gegründet und wird von einer Genossenschaft verwaltet, deren Mitglieder über 55 Grundstücke verfügen. Dort bauen sie Obst, Gemüse, Blumen und mehr an. Der Komplex beherbergt auch einen Club, in dem verschiedene Seminare, Expertentreffen, Vorträge und vieles mehr stattfinden. Dieser Garten hat sich, ähnlich wie „Der Grell“, über den reinen landwirtschaftlichen Anbau hinausentwickelt und widmet sich der Bildung und der Zusammenführung Gleichgesinnter. Außerdem ist er ein großartiger Ort für Spaziergänge.

Bauernhof „Gut Aiderbichl“

„Gut Aiderbichl“ ist ein bemerkenswerter und zauberhafter Ort. Es handelt sich um ein Netzwerk von Höfen, die als Zufluchtsorte für Tiere aus Zirkussen und große Haustiere dienen, die ohne Besitzer geblieben sind. Eine Filiale dieses Netzwerks befindet sich in Iffeldorf in der Nähe von München. Dank dieses Hofes entgehen die Tiere dem schrecklichen Schicksal, auf dem Schlachthof zu landen. Viele Tiere kommen auf den Hof, nachdem Freiwillige sie bei speziellen Auktionen freigekauft haben.

Eine große Anzahl von Besuchern wird von der Möglichkeit angezogen, mit Tieren wie Kühen, Pferden, Schweinen, Schafen und anderen in Kontakt zu kommen. Man kann ihr tägliches Leben beobachten, bei der Fütterung helfen und die freundlichen Tiere streicheln. Hühner und Enten laufen frei über das Gelände. Familien verbringen hier oft den ganzen Tag in der frischen Luft und genießen neue Eindrücke. Außerdem hat dieser Aufenthalt einen wichtigen ökologisch-bildenden Aspekt. Die Besucher erfahren die Geschichten aller Tiere und können diese hautnah erleben, was Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein und das Bewusstsein für den Tierschutz bei Kindern und Erwachsenen fördert.

Der „Katzenhaus“ ist die beliebteste Attraktion für Kinder. Im möblierten Haus leben nur Katzen, die sehr gesellig und liebevoll sind und sich gerne streicheln lassen.

In Iffeldorf finden die Besucher:

  • Kuhställe,
  • Schweineställe,
  • Ziegen- und Schafställe,
  • das „Katzenhaus“,
  • Pferdeställe für Pferde, Ponys und Esel,
  • Gehege für Kamele und Lamas.

„Gut Aiderbichl“ ist ein Freiwilligenprojekt. Jeder, der möchte, kann einen finanziellen Beitrag zur Pflege der Tiere leisten.

Neben dem unvergesslichen Kontakt mit den Tieren kann man auch die Schönheit der Natur genießen. In der Nähe des Hofes befinden sich der Ostersee und der Barfußpfad „Penzberg“.

Beerenfelder in der Nähe von München

In München und ganz Deutschland sind Beerenfelder sehr beliebt, auf denen jeder für sich selbst Früchte pflücken kann. In der Nähe der Stadt gibt es mehrere Plantagen, auf denen man Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und mehr sammeln kann. Die bekanntesten gehören zum Netzwerk „Hofreiter“.

Wie funktioniert das? Besucher kommen mit ihren eigenen Behältern auf die Felder, pflücken Beeren und wiegen die Ernte beim Verlassen. Die Kosten richten sich nach dem Gewicht. Auf einigen Feldern ist eine Eintrittsgebühr zu entrichten, während andere freien Zugang bieten.

Beim Besuch dieser Orte sollte man Folgendes mitbringen:

  • bequemes Schuhwerk,
  • eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz,
  • geeignete Behälter für die Ernte. Neben den Feldern gibt es oft Cafés, Spielplätze und Ruhebereiche. So kann die ganze Familie einen Tag auf den Feldern verbringen. Die Ernte ist jedoch eine saisonale Aktivität. Die Erdbeersaison dauert beispielsweise von Mitte Mai bis Anfang Juni, und etwas später reifen Himbeeren, Blaubeeren und Johannisbeeren.

Ein Spaziergang, leckeres Essen und körperliche Aktivität – all das kann man auf den Beerenfeldern bei München erleben. Am Ende des Tages bringt jeder einen Korb voll reifer Bio-Beeren mit nach Hause.

München ist eine vielfältige Stadt und zeigt sich in jedem ihrer Facetten als wundervoll. Einerseits ist es urban und hoch technologisiert, andererseits gemütlich und umweltbewusst. Diese Leidenschaft für die Natur hilft, alles in Balance zu halten.

Viele Einheimische bevorzugen die Erholung in der Natur, und da Nachfrage das Angebot schafft, entstehen immer mehr Bauernhöfe und Naturstandorte, und die bestehenden entwickeln sich weiter.

Dieser Tourismus bietet Vorteile für Körper und Geist: frische Luft, gesunde Produkte, Interaktion mit Tieren und eine Verbesserung der mentalen und körperlichen Gesundheit.

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