BMW Group Niederlassungen in München und Innovationen in der Imkerei

München ist nicht nur ein Zentrum für Technologie und Industrie, sondern auch ein Vorreiter in der modernen Bienenhaltung. Während die traditionelle Imkerei oft auf Honigproduktion abzielt, stehen in München ökologische Nachhaltigkeit, der Schutz der Artenvielfalt und der Einsatz neuer Technologien im Vordergrund. Die BMW Group zeigt dabei eindrucksvoll, dass industrielle Entwicklung und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Das Unternehmen unterstützt gezielt Umweltinitiativen und integriert diese aktiv in seine Unternehmensstrategie. Mehr über diese Synergie zwischen Technologie und Natur erfahren Sie auf munichname.eu.

Ein Zuhause für Bienenvölker

An fünf verschiedenen Standorten der BMW Group in München wurden Bienenvölker angesiedelt. Die Idee dazu kam interessanterweise von den Mitarbeitern selbst, die einen aktiven Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten wollten. Insgesamt setzt das Unternehmen viele Initiativen zum Umwelt- und Artenschutz um. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Tierschutz, was sich in den zahlreichen Bienenkolonien rund um die Gebäude der BMW Group zeigt.

Neben München haben Bienen verschiedenster Arten auch an weiteren deutschen Standorten der BMW Group ein Zuhause gefunden, darunter in Leipzig, Regensburg, Berlin und Dingolfing. Alle diese Standorte vereint das große Engagement der Mitarbeiter für die bedrohten Bienen.

Markus Huber, ein Hobbyimker, betonte, dass die Mitarbeiter der BMW Group „etwas Gutes für die Bienen tun“ wollten. Er selbst betreute bereits einige Bienenstöcke auf dem Dach des Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) der BMW Group in München. Huber erklärte, dass die Bedingungen für Bienen in der Stadt oft sogar besser sein können als auf dem Land – sei es aufgrund der Temperatur oder des Nahrungsangebots durch die Blumen. Als er die Idee, Bienenstöcke auf dem FIZ-Dach aufzustellen und zu betreuen, den Verantwortlichen präsentierte, wurde sie sofort begeistert aufgenommen.

Bildungsarbeit und Bewusstsein

Dieses Engagement für Bienen leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und zur Bekämpfung des Bienensterbens, sondern hat auch eine positive Wirkung auf die Mitarbeiter selbst, indem es das Bewusstsein für Umweltschutz schärft. Die Mitarbeiter werden so zu aktiven Teilnehmern am Umweltschutz. So haben beispielsweise über 100 Mitarbeiter der BMW Group die Bienenstöcke besucht und dabei wertvolle Einblicke in das Leben der Bienen erhalten.

Die gemeinsame Arbeit mit den Bienen fördert zudem den Teamgeist und die Zusammenarbeit unter den Kollegen und trägt zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei.

Mandref Bortenschläger von BMW Motorrad kümmert sich um fünf Bienenvölker mit über 500.000 Bienen, die er in den letzten Jahren auf einem abgezäunten Gelände der BMW Group angesiedelt hat. Jährlich erntet er etwa 40 Kilogramm besten regionalen Honig. Diese Menge könnte zwar größer sein, aber einen Großteil des süßen Nektars belässt er den Bienen als Wintervorrat. Den geernteten Honig verkauft Mandref an seine Kollegen und andere Honigliebhaber.

Unterstützung für Hobbyimker

Die BMW Group verfolgt den Ansatz, jeden interessierten Hobbyimker zu unterstützen. Das Unternehmen stellt dafür firmeneigene Grünflächen zur Verfügung, auf denen die Mitarbeiter in ihrer Freizeit Bienen halten können. Diese Initiative wurde von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen und zeigt, dass große Konzerne eine wichtige Rolle beim Erhalt der Artenvielfalt spielen können.

Gerlinde Luginger aus dem FIZ in München leitet das Projekt und hat einen klaren, gut durchdachten Plan für die Umsetzung. Schauen wir uns die wichtigsten Punkte an.

  1. Die BMW Group bietet interessierten Mitarbeitern die Möglichkeit, Grünflächen, begrünte Dächer und andere ungenutzte Areale auf dem Firmengelände zu nutzen. Diese Standorte sind ideal für Bienenstöcke, da sie sich in einer sicheren Umgebung und abseits vom starken Straßenverkehr befinden.
  2. Gerlinde Luginger betont, dass die Mitarbeiter nicht nur die besten Standorte für ihre Bienenstöcke bekommen, sondern auch fachliche Beratung und die notwendigen Anleitungen. Die Imkerei wird dabei unter strikter Einhaltung aller Vorschriften und Sicherheitsregeln für die Bienen und die Mitarbeiter durchgeführt.
  3. Dieses Projekt ist keine einmalige Aktion, sondern eine langfristige Strategie. Die Bienenhaltung ist fest in die Nachhaltigkeitsstrategie der BMW Group integriert. Dieser Ansatz leistet einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Ökosysteme im städtischen Raum, denn Bienen spielen als Bestäuber eine Schlüsselrolle für die Artenvielfalt.

Umweltinitiativen und die BMW Group

Das Beispiel der BMW Group zeigt, dass sich Umweltinitiativen erfolgreich in die Unternehmenskultur integrieren lassen und nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern zugutekommen. Ein Beispiel dafür ist der Mitarbeiter Christian Vordermeier, für den die Bienenhaltung trotz seines vollen Terminkalenders eine Herzensangelegenheit ist. Seit über vier Jahren leben seine Bienenstöcke auf dem Dach des Gebäudes 33 mitten in der Stadt. Er kümmert sich an den Wochenenden um seine Bienen.

Christian Vordermeier berichtet, dass seine Bienen auf dem Dach der BMW Group deutlich mehr Honig produzieren als Kolonien auf dem Land. Wie auch andere Mitarbeiter gibt er einen Großteil der Ernte (in seinem Fall etwa 60 Kilogramm) an die Bienen zurück, damit diese einen Wintervorrat haben. Für ihn ist die Bienenhaltung ein persönlicher Beitrag zum Umweltschutz.

Imkerei in München

Nachdem wir die Initiative der BMW Group beleuchtet haben, lohnt sich ein Blick auf die Imkerei in München insgesamt. Die Stadt wird oft als „kleines Bienenparadies“ bezeichnet. Bienenstöcke findet man auf Friedhöfen, in der Nähe des Polizeipräsidiums, auf dem Dach des Gärtnerplatztheaters und an vielen anderen Orten. Besonders bienenfreundlich sind Pflanzen wie Rosengewächse, Raublattgewächse, Korbblütler, Lippenblütler, Doldenblütler und Hülsenfrüchtler. Auch Sträucher wie Brombeeren, Zierquitten, Himbeeren, Kreuzdorn, Bart-Iris, Lavendel und Rosmarin sind für Bienen sehr nützlich.

Die Imkerei in München reiht sich in einen gesamtdeutschen Trend ein, bei dem Hobbyimker rund 20 % des deutschen Honigs produzieren. Das Besondere in München ist, dass der Fokus nicht auf der Menge des produzierten Honigs liegt, sondern auf dem Schutz der Bienen als biologische Art und der Schaffung einer sicheren Lebensumgebung für sie. Bürger und Organisationen in München sind sich der Schlüsselrolle der Bienen im Ökosystem bewusst und setzen sich aktiv für deren Erhaltung ein, indem sie traditionelle Praktiken mit modernen Technologien und unternehmerischer Sozialverantwortung verbinden.

Wer sich für die Bienenhaltung interessiert, hat in München die Möglichkeit, mehr über das tägliche Leben der Bienen zu erfahren. Das Team von „SizzerBees“ bietet beispielsweise faszinierende 60- bis 90-minütige Führungen an, die Einblicke in den Alltag eines Imkers geben und alles Wissenswerte über die lokale Honigproduktion vermitteln. Am Ende der Führung erwartet die Teilnehmer sogar eine Verkostung aller Honigsorten.

Abschließend sei noch erwähnt, dass es in München zahlreiche weitere Projekte zum Schutz der Bienen gibt, die Spenden zur Unterstützung des regionalen und unabhängigen Umweltschutzes entgegennehmen.

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