Grüner Tourismus: Spannende Entdeckungen in München und Umgebung

In München reichen wenige Minuten, um dem Trubel der Straßen zu entkommen und wunderbare Landschaften zu genießen. Der Englische Garten liegt mitten in der Stadt – hier entspannen die Menschen auf der Wiese, fahren mit dem Fahrrad entlang des Flusses oder genießen die ersten Sonnenstrahlen am Wasser. Auch entlang der Isar herrscht reges Treiben: Einige spazieren mit Kaffee, andere halten am Kiesufer, wieder andere fahren weiter hinaus in die Natur. Ein Zugticket genügt, und schon zeigen sich Seen und sanfte Hügel. Dieser Artikel zeigt die Faszination des grünen Tourismus in München. Mehr zu munichname.eu.

Städtische Oasen

Der Englische Garten erstreckt sich über mehr als drei Quadratkilometer und gilt als einer der größten Stadtparks der Welt. Der nördliche Teil ist ruhiger, mit weiten Wiesen und Wegen, der südliche lebhafter – besonders rund um die Chinesische Pagode treffen sich Menschen für Spaziergänge oder Fotoshootings. Der Eisbach durchzieht den Park, und Surfer trainieren auf seinen Wellen. Oft kann man stundenlang zuschauen. Am besten besucht man den Park früh morgens oder am Abend, wenn weniger Touristen unterwegs sind, um gemütlich am Fluss oder zwischen den Bäumen zu spazieren. Kleine Brücken, Bänke und Ruhewiesen laden unterwegs zum Verweilen ein, und Radwege verbinden die verschiedenen Bereiche.

Die Isar fließt durch München und verwandelt die Ufer in ruhige Rückzugsorte im Grünen. Entlang des Flusses gibt es Picknickwiesen, schmale Spazierwege und kleine Kiesstrände, an denen man sitzen oder barfuß ins Wasser gehen kann. Angler nutzen ruhige Ecken, Familien kommen mit Decken und Körben, um den Tag am Wasser zu verbringen. Auf einigen Abschnitten führen lange Radwege bis in die Vororte.

Westpark und Ostpark

Westpark und Ostpark unterscheiden sich vom Englischen Garten in Größe und Charakter. Im Westpark gibt es viele Blumenbeete, einen Teich mit Seerosen und Hügel, die sich für Fotos eignen. Sommerabende sind ruhig, im Winter friert der Teich zu, und Kinder laufen Schlittschuh. Der Ostpark bietet große Freiflächen und Wege, beliebt für Jogger oder lange Spaziergänge mit Hunden. Botanische Gärten sind an mehreren Stellen Münchens zu finden. Hier kann man seltene Pflanzen aus aller Welt bewundern, zwischen Gewächshäusern spazieren und im Schatten großer Bäume entspannen. Besucher fotografieren Blumen, beobachten Vögel oder genießen einfach die Natur. In allen Parks und entlang der Isar ist Sauberkeit wichtig: Abfälle aufräumen, kein Feuer machen und Regeln beachten, um Ruhe und Natur zu bewahren.

Unterwegs ohne Auto

Fahrräder sind eine der praktischsten Fortbewegungsmöglichkeiten. Einheimische und Touristen leihen oft Fahrräder oder nutzen E-Bikes an Ladestationen im Stadtzentrum und bei großen Parks. Eine Tagesroute entlang der Isar dauert einige Stunden: Man kann an Wiesen halten, Fotos auf Brücken machen oder in kleinen Cafés am Ufer einkehren. Die Regeln sind einfach: Rechts fahren, vorsichtig überholen, Helm tragen.

Die Stadt baut ihre Radinfrastruktur kontinuierlich aus. Neue Radwege, eigene Spuren auf Straßen und sichere Fahrradparkplätze an Stationen entstehen. An Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es Rampen und Fahrradplätze, sodass man S-Bahn oder U-Bahn problemlos mit einem Stadtspaziergang kombinieren kann. Einige Routen sind so angelegt, dass man an einem Tag mehrere Parks und Uferbereiche besuchen und anschließend mit dem Zug zurück ins Zentrum fahren kann. Radstationen befinden sich bei Hauptparks, U-Bahn-Stationen und Bahnhöfen, hier kann man E-Bikes aufladen, Reifen aufpumpen oder Karten mit Routen nehmen.

Auch der öffentliche Nahverkehr ist für Radfahrer praktisch. Fahrräder dürfen in S- und U-Bahn mitgenommen werden, und Kurzstreckentickets ermöglichen einfache Umstiege. So eröffnen sich Zug und Fahrrad den Zugang zu Seen und Voralpen, wo Wege zwischen Wäldern und Teichen führen. Touristen kombinieren daher oft Stadterkundungen mit Ausflügen in die Natur.

Hotels und Gastronomie

In München gibt es viele umweltfreundliche Hotels – Hostels und große Komplexe. Sie sparen Strom, verwenden lokale Produkte und trennen Müll. In den Zimmern gibt es Licht- und Wassersensoren, Handtücher werden nur bei Bedarf gewechselt. Achten Sie auf Fahrradparkplätze und Ladestationen für E-Bikes.

Auch die Gastronomie wird nachhaltig. Restaurants und Bistros kaufen auf Bauernmärkten wie dem Viktualienmarkt ein und kochen nach dem Prinzip „Vom Bauernhof auf den Teller“. Saisonales Obst und Gemüse, weniger Plastik und Mehrwegbehälter werden genutzt. Gäste unterstützen kleine Familienbetriebe, manche Hotels haben eigene Gärten mit Kräutern und Gemüse, durch die man spazieren und frische Produkte probieren kann.

Tagesausflug

Mit demselben Zug oder Fahrrad gelangt man schnell zum Starnberger See, Ammersee oder Chiemsee. Entlang der Ufer gibt es Spazierwege, Bademöglichkeiten und kleine Cafés. Im Sommer sind Radwege beliebt, im Winter Spaziergänge und Rodeln in den Voralpen.

Die Voralpen bieten Routen unterschiedlicher Schwierigkeit, leicht mit Zug oder Rad erreichbar. Kleine Bauernhöfe vermieten Zimmer, man kann Tiere füttern und lokale Produkte probieren. Im Frühling blühen Felder, im Sommer wird gebadet und geradelt, im Herbst geerntet, im Winter die verschneite Landschaft genossen.

Initiativen, Veranstaltungen und Freiwilligenarbeit

In München finden regelmäßig Veranstaltungen zum nachhaltigen Tourismus statt. Kommunale Programme organisieren Umweltfestivals, lokale Märkte und Tagesaktionen zur Reinigung von Parks und Isarufern. Menschen treffen sich mit Handschuhen und Müllsäcken, räumen Wiesen auf, sammeln Plastikflaschen und bieten kleine Workshops zum Mülltrennen an.

Touristen können ebenfalls mitmachen. Einige Ökotouren verbinden Spaziergänge in Parks und am Fluss mit Freiwilligenarbeit. Organisationen bieten Tages- oder Wochenendprogramme an, z. B. Reinigungsaktionen am Flussufer oder Baumpflanzungen in städtischen Parks. Solche Events beinhalten oft Vorträge und praktische Tipps: Wasser sparen, Plastik reduzieren und Münchens Initiativen unterstützen. Freiwilligenarbeit macht den Ausflug aktiv und sinnvoll – man erlebt die Stadt aus einer anderen Perspektive, lernt Einheimische kennen und verbringt Zeit an der frischen Luft.

Praktischer Reiseführer

Der erste Tag kann im Englischen Garten beginnen: Zuerst die Wege erkunden, den Eisbach anschauen und Fotos an der Chinesischen Pagode machen. Dann ein Spaziergang entlang der Isar – schmale Wege, Wiesen und Ruheplätze. Eine abendliche Fahrradtour bietet die Gelegenheit, grüne Zonen zu erkunden und den Tag in einem Restaurant mit saisonalen Gerichten ausklingen zu lassen.

Am zweiten Tag geht es früh zum Starnberger See: Picknick, Baden oder Spaziergänge am Ufer. Nachmittags kann man entlang des Sees radeln und abends nach München zurückkehren, z. B. für einen Spaziergang im Westpark.

Rucksacktipps: Wasser, Snacks, Sonnenschutz, Hut oder Kappe, bequemes Schuhwerk. Die Regeln sind einfach: Müll aufräumen, andere nicht stören und Park- sowie Wegeregeln beachten. Familien mit Kindern oder mobilitätseingeschränkte Personen wählen kürzere Routen mit flachen Wegen und Ruhebereichen. So verläuft der Tag aktiv, spannend und umweltfreundlich.

Quellen:

  1. https://www.callabike.de/en/munich
  2. https://www.muenchen.de/en/sights/attractions/english-garden
  3. https://www.munich.travel/en/pois/sports-leisure/isar
  4. https://www.mvv-muenchen.de/en/tickets-and-fares/tariff-structure/rules-on-who-or-what-you-are-permitted-to-travel-with/index.html
  5. https://www.louis-hotel.com/en/hotel/sustainability/

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