Deutschland ist stets auf der Suche nach Wegen, die Umwelt zu schützen und die Verschmutzung zu minimieren. Oft werden hier ökologische Alternativen zu herkömmlichen Dienstleistungen und Annehmlichkeiten eingeführt. Das Hauptziel ist es, hochwertige Services zu bieten, ohne der Natur zu schaden. Daher wird im Land großen Wert auf die Einführung sichererer Verkehrsmittel – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich – gelegt.
In unserem Beitrag auf munichname.eu erfahren Sie mehr über die Arbeit des umweltfreundlichen Verkehrs in München.
Öffentlicher Verkehr mit Rücksicht auf die Umwelt
Es gilt die Ansicht, dass Oberleitungsbusse, S-Bahnen und Straßenbahnen an der Spitze des globalen Umwelt-Rankings stehen. Deshalb ist diese Art der Fortbewegung in München weit verbreitet. Ihre Beliebtheit bei Einheimischen und Besuchern erklärt sich durch Bequemlichkeit und Erschwinglichkeit. So kann man die Stadt schnell und kostengünstig erkunden.
Die Straßenbahn war das erste öffentliche Verkehrsmittel in München und entwickelte sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts rasant. Die Straßenbahnen werden von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) betrieben und vom Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) koordiniert. Im Stadtgebiet verkehren sowohl Tages- als auch Nachtbahnen, was diese Verkehrsmittel noch attraktiver macht.
Viele Haltestellen sind mit komfortablen Wartezonen ausgestattet, die Sitzbänke und Abfallbehälter umfassen. Zudem gibt es elektronische Anzeigetafeln und Lautsprecher, die über Fahrpläne informieren. An manchen Haltestellen stehen Fahrkartenautomaten, was den Prozess weiter automatisiert und den Fahrgästen Zeit spart.
Die Münchner U-Bahn und die S-Bahnen bilden das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs. Dank der umfassenden Ausstattung aller Stationen mit Beleuchtung, Aufzügen, Rolltreppen und einem durchdachten Umsteigesystem wird die Münchner U-Bahn als eine der komfortabelsten in Europa angesehen.
Die S-Bahnen werden von der bayerischen Firma DB Regio betrieben. Die meisten Stationen der Münchner S-Bahn sind oberirdisch, es gibt jedoch auch einige vollständig oder teilweise unterirdische. Die Fahrgäste schätzen das bequeme und günstige Tarifsystem mit Zeitkarten für kurze oder längere Zeiträume. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos.
Die Kombination aus finanzieller Zugänglichkeit, Automatisierung aller Prozesse und einem ausgeklügelten Informationssystem macht den öffentlichen Verkehr in München komfortabel und beliebt. Dies motiviert die Einwohner, ihr Auto in der Garage zu lassen und stattdessen mit der U-Bahn oder Straßenbahn zu fahren. Solche kleinen täglichen Entscheidungen tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei.

Umweltzonen in München
In München, wie auch in ganz Deutschland, gelten Einschränkungen für den privaten Autoverkehr in speziellen Umweltzonen, den sogenannten Umweltzonen. Die lokale Karte solcher Zonen ist recht umfangreich. Für die Durchfahrt benötigt man spezielle Plaketten, die in technischen Prüfstellen erhältlich sind. Dieser Prozess kann jedoch zeitaufwändig und kompliziert sein. Daher ziehen viele es vor, ihre Fahrzeuge außerhalb dieser Zonen abzustellen und zu Fuß oder mit zugelassenen Verkehrsmitteln weiterzureisen.
Die Einführung der Umweltzonen war eine der ersten ernsthaften Maßnahmen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in der Stadt. Fahrzeuge, die nicht den allgemein anerkannten Abgasstandards entsprechen, dürfen diese Zonen nicht befahren. Ziel ist es, die NOx-Emissionen und Rußpartikel auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Beschränkung des Autoverkehrs und die Förderung sichererer öffentlicher Verkehrsmittel wirken sich positiv auf die Luft- und Bodenqualität aus. Solche Regeln tragen dazu bei, die Lebensqualität der Menschen in München zu verbessern. Dies bedeutet, dass die Einhaltung dieser Vorschriften im Interesse jedes Einzelnen liegt.
