„Knorr-Bremse“ – der „Vater“ der deutschen Bremssysteme

Die Industrie in München ist gut entwickelt und hat das Vertrauen der Kunden weltweit gewonnen. Viele der ansässigen Unternehmen sind bekannt und gelten als Inbegriff von Qualität. Hier befindet sich das Werk „Knorr-Bremse“ – ein bedeutender Hersteller von Komponenten für Schienen- und Straßenfahrzeuge. Mehr zur Geschichte und Entwicklung dieses Unternehmens erfahren Sie in unserem Artikel. Weitere Informationen auf munichname.eu.

Von der Gründung zum großen Erfolg

Die Fabrik nahm ihre Arbeit im Jahr 1905 auf. Der „Vater“ des Unternehmens war der renommierte deutsche Erfinder Georg Knorr, nach dem das Unternehmen benannt wurde. Ursprünglich befand sich der Standort in Berlin. Doch die Unternehmensgeschichte führte dazu, dass die Hauptproduktion später in die bayerische Hauptstadt München verlegt wurde. Grund dafür war der Tod von Knorr, die Fusion mit „Continentale Bremsen“ und der Kauf eines Gebäudes in München, das zuvor „BMW“ gehörte.

Eine Zeit lang arbeiteten Fabriken in beiden Städten erfolgreich. Doch 1945 wurde das Berliner Werk beschlagnahmt, und München wurde zum Hauptproduktionsstandort. Die Hauptverwaltung befindet sich seit 1953 ebenfalls in München.

„Knorr-Bremse“ entwickelte sich rasant und erreichte immer neue „Höhen“. Später wurde eine Niederlassung in den USA eröffnet, und die Produkte wurden weltweit bekannt.

Natürlich gab es in dieser Geschichte auch „dunkle Zeiten“. So stand das Unternehmen 1985 kurz vor der Insolvenz. Zu diesem Zeitpunkt kaufte Heinz Hermann Thiele die Aktien des Unternehmens. 2018 brachte Thiele die Aktien an die „Frankfurter Wertpapierbörse“, behielt jedoch die Mehrheit.

„Knorr-Bremse“ ist heute der weltweit führende Anbieter von Brems- und Antriebssystemen für den Straßenverkehr. Auch im Bereich der Komponenten für Nutzfahrzeuge ist das Unternehmen ein bedeutender Lieferant für globale Hersteller. Die Produktion hat sich zu einem Symbol für Qualität und Zuverlässigkeit entwickelt. 2023 belegte das Unternehmen Platz 1824 auf der Liste der größten börsennotierten Unternehmen der Welt im „Forbes Global 2000“.

Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens

2022 veröffentlichte das Unternehmen Statistiken, nach denen 52 % des Gesamtumsatzes auf den Verkauf von Ausrüstungen für Lkw, Bauteilen für Busse und landwirtschaftliche Maschinen, elektrische Ausstattungen und Stoßdämpfer entfielen. Ein wesentlicher Teil der Produktion betrifft zudem Ausrüstungen für Züge und Instrumententafeln. Die Hauptabnehmer des Unternehmens sind Deutschland und die USA, aber die Produkte finden sich in fast allen Ländern der Welt.

Über den Gründer „Knorr-Bremse“

Ernst Theodor Georg Knorr war ein bedeutender deutscher Erfinder und ambitionierter Unternehmer. Er wurde 1859 geboren und interessierte sich von klein auf für Erfindungen und technische Innovationen. Sein bekanntestes Werk ist die „Knorr-Schnellbremse“, die er 1899 entwickelte. Georg widmete sein Leben dieser spannenden Branche.

Seine großen Ambitionen und die Leidenschaft für die Technik halfen ihm, „Knorr-Bremse“ zum Erfolg zu führen. Seit der Gründung förderte Knorr die Weiterentwicklung und den Fortschritt des Unternehmens. Er persönlich warb für die Produkte und suchte nach neuen Absatzmärkten. Parallel zu seiner Tätigkeit entwickelte Knorr ein hocheffizientes Bremssystem. Aufgrund einer fortschreitenden Erkrankung – der Lungentuberkulose – musste er jedoch später die Leitung abgeben. Am 15. April 1911 verstarb er, und eine Straße in München wurde nach ihm benannt.

Die Geschichte von „Knorr-Bremse“ ist jedem bekannt, der sich für die Automobilindustrie interessiert. Dieses Werk ist auch allen vertraut, die sich für das Industriegeschehen in München begeistern. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen einen „Ehrenplatz“ in der Branche eingenommen und das Vertrauen vieler Menschen weltweit gewonnen.

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