Fabrik „Osram“ in München

Das deutsche Unternehmen „Osram“ positioniert sich als Hightech-Fabrik im Bereich der Photonik. Es legt großen Wert auf die Erkennung, Verarbeitung und Visualisierung von Licht. Die Aktivitäten von „Osram“ stellen einen echten technologischen Durchbruch dar.

Mehr zur reichen Geschichte und den Errungenschaften des in München ansässigen Unternehmens erfahren Sie in unserem Artikel auf munichname.eu.

Geschichte

Die Marke „Osram“ wurde im Jahr 1906 eingetragen. Bereits 1919 wurde das Unternehmen, das damals seinen Sitz in Berlin hatte, zum größten Hersteller von Glühlampen. Dies wurde durch die Fusion von drei großen deutschen Unternehmen – „Auer-Gesellschaft“, „Siemens & Halske“ und „AEG“ – unterstützt.

Vor dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich „Osram“ ganz auf die Produktion von Glühlampen und entwickelte sich in diesem Bereich rasant weiter. Eine der bedeutendsten Erfindungen dieser Zeit war die Zwillingsfadenlampe „BILUX“ für Autoscheinwerfer. Diese Technologie wurde zum Standard für alle in den 60er- und 70er-Jahren produzierten Fahrzeuge. 1926 wurde erstmals die Glühlampe mit einer birnenförmigen Glashülle vorgestellt. In den folgenden Jahren brachte das Unternehmen regelmäßig Innovationen auf den Markt, die in ihrer Nische große Durchbrüche darstellten. So erhielt „Osram“ 1973 eine Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris für die Entwicklung der Leuchtstofflampe „Superlux“.

1955 verlagerte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Berlin nach München, wo es sich für viele Jahre fest etablierte.

Im weiteren Verlauf widmete sich „Osram“ der Herstellung von Xenonlampen, Halogenglühlampen und mehr. 1968 wurden die hochintensiven Metallhalogenlampen „POWERSTAR HQI“ auf den Markt gebracht. Solche Lampen wurden bei den Olympischen Spielen 1972 in München eingesetzt.

Der Hersteller bewies stets seine Führungsposition im Bereich der Hochtechnologie. 1999 wurde der Öffentlichkeit die weltweit kleinste Halogenlampe „Halopin“ vorgestellt, die mit Netzspannung betrieben wird.

„Osram“ in den 2000er Jahren

Bis 2005 brachte „Osram“ eine Reihe hochmoderner Neuheiten auf den Markt. Dazu gehörten die elektrodlose Leuchtstofflampe „Endura“, das quecksilberfreie Entladungslampensystem „Planon“ und die kleinste Halogenlampe mit integriertem Reflektor „Ministar“. Im neuen Jahrtausend entschied sich das Unternehmen für einen neuen Tätigkeitsbereich – optische Halbleiter-Lichtquellen. In diesem Bereich erzielte es große Erfolge und entwickelte Technologien, die weltweit genutzt wurden.

Ein „Titan“ in der Technologiewelt

„Osram“ ist ein Unternehmen mit 48 Niederlassungen in 17 Ländern. Doch das „Herz“ schlägt in München. Laut Angaben des Unternehmens beliefert es 120 Länder mit seinen Produkten.

„Osram“ ist Mitglied des Europäischen Verbandes der Automobilzulieferer „Clepa“. Die Produkte des Unternehmens finden sich überall: in Wohnhäusern, Büros und Industrieanlagen. Ein großer Sektor ist jedoch die Automobilindustrie, die etwa 20 % des gesamten Umsatzes im Beleuchtungsbereich ausmacht. Somit kann der Konzern als der weltweit größte Hersteller von Autolampen bezeichnet werden. Jährlich werden über die Hälfte der weltweit produzierten Fahrzeuge bei der Erstmontage mit „Osram“-Lampen ausgestattet. Zu den Kunden zählen führende Automobilhersteller und Vertreter des unabhängigen Marktes.

Es ist wichtig zu wissen, dass alle Produkte des Unternehmens den ursprünglichen Spezifikationen entsprechen. Das Unternehmen hat sich über die Jahre den Respekt und das Vertrauen der Öffentlichkeit verdient. „Osram“ kann auf eine reiche Geschichte, eine lange Liste von Errungenschaften, ein gutes Marketing und eine Qualitätsgarantie zurückblicken. Über das deutsche Unternehmen „Osram“ hat sicher jeder schon einmal gehört.

Get in Touch

....... . Copyright © Partial use of materials is allowed in the presence of a hyperlink to us.