Schlosspark Nymphenburg

Park · München · ⭐ 9.5/10 · 21968 Bewertungen · aktualisiert: 2026-08-04 15:56:31

Adresse: Neuhausen-Nymphenburg, 80638 München, Deutschland

Schlosspark Nymphenburg — Barockkanal, vier versteckte Lustschlösser und ein Landschaftsgarten darüber

Vor dem Schloss liegt Wasser, hinter dem Schloss liegt Wasser, und dazwischen zieht eine Achse, die kein Ende zu haben scheint: Der Mittelkanal läuft achthundert Meter schnurgerade nach Westen und endet an einer Marmorkaskade, über die das Wasser der Würm die Stufen hinabfällt. Rechts und links davon aber wird die Strenge sofort weich — Wiesen, Baumgruppen, gewundene Wege, zwei Seen. Der Schlosspark Nymphenburg ist die seltene Kombination aus zwei Epochen, die sich normalerweise ausschließen: ein französischer Barockgarten aus dem frühen 18. Jahrhundert, den Friedrich Ludwig von Sckell ab 1799 in einen englischen Landschaftspark umbaute, ohne die barocke Hauptachse anzutasten. 229 Hektar misst die Anlage, 180 davon innerhalb der Mauern, und in ihrem Inneren stehen vier Lustschlösser, von denen jedes für sich ein Museum wäre.

Höhepunkte

  • Der Mittelkanal mit der Großen Kaskade — die 800 Meter lange Barockachse, gespeist aus der Würm über den Pasing-Nymphenburger Kanal. Die Kaskade wurde 1717 von Joseph Effner errichtet; das gesamte System arbeitet über drei Niveaus mit rund fünf Metern Gefälle, ganz ohne Pumpen mit Strom.
  • Die Amalienburg — 1734 bis 1739 nach Entwürfen von François de Cuvilliés dem Älteren als Jagdschlösschen für Kurfürstin Amalia errichtet und eines der bedeutendsten Werke des europäischen Rokoko. Der Spiegelsaal mit silbernem Stuck auf blauem Grund gilt als Höhepunkt der Gattung.
  • Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause — die drei anderen Parkburgen, alle von Joseph Effner für Kurfürst Max Emanuel: die Pagodenburg als Chinoiserie-Lusthaus 1716 bis 1719, die Badenburg mit beheizbarem Badebecken 1718 bis 1722, die Magdalenenklause 1725 bis 1728 bewusst als künstliche Ruine und Einsiedelei gebaut.
  • Der Apollotempel — ein Monopteros mit zehn korinthischen Säulen auf einer Halbinsel am Nordwestufer des Badenburger Sees, nach einem Entwurf von Leo von Klenze zwischen 1862 und 1865 von Carl Mühlthaler ausgeführt. Er ist der Fluchtpunkt der schönsten Blickbeziehung im ganzen Park.
  • Die beiden Seen — der Badenburger See im Süden mit 5,7 Hektar, zwischen 1805 und 1807 von Sckell angelegt, und der Pagodenburger See im Norden mit 2,9 Hektar, 1813 fertiggestellt. Beide wirken wie natürliche Gewässer und sind vollständig künstlich.
  • Das Große Parterre vor der Gartenseite des Schlosses, umstellt von Marmorfiguren der olympischen Gottheiten: Von ursprünglich sechzehn stehen heute zwölf im Parterre, vier wurden an die Große Kaskade versetzt. Das ursprüngliche Broderieparterre wurde 1815 zur schlichteren Rasenfläche vereinfacht.

Was dich erwartet

Man betritt den Park über das Schlossrondell und steht sofort in der barocken Ordnung: Kanal, Parterre, Skulpturen, Symmetrie. Zwei Minuten später, sobald man einen der seitlichen Wege nimmt, ist davon nichts mehr zu sehen. Sckell hat die alten geradlinigen Alleen aufgelöst und Sichtfenster in die Bepflanzung geschnitten, sodass man beim Gehen ständig neue Bilder bekommt — mal einen See, mal ein Dach zwischen Bäumen, mal wieder den Kanal von der Seite. Der Park ist Baudenkmal, steht seit 1964 unter Landschaftsschutz und ist als Flora-Fauna-Habitat Teil des europäischen Netzes Natura 2000.

  • Ein Wegenetz für Fußgänger, ausdrücklich nicht für Räder — Radfahren ist im Schlosspark nicht gestattet, auch das Schieben nicht; das gilt ebenso für E-Scooter und ähnliche Fahrzeuge. Nordic Walking und Joggen sind dagegen erlaubt.
  • Historische Pumpwerke, die noch immer mit Wasserrädern arbeiten — die Anlagen wurden 1807 von Joseph von Baader rekonstruiert und sind von Ostern bis Anfang Oktober tagsüber zu besichtigen.
  • Springbrunnen im Takt — die Fontänen laufen von Ostern bis Mitte Oktober täglich in zwei festen Zeitfenstern am Vormittag und am Nachmittag, nicht durchgehend.
  • Drei formale Schmuckgärten, die Sckell zwischen 1810 und 1820 als bewussten Kontrast zum weichen Landschaftspark anlegte.
  • Der Botanische Garten München-Nymphenburg direkt nördlich angrenzend: 21,2 Hektar, am 10. Mai 1914 eröffnet, mit rund 19 600 Arten und Unterarten und 5000 Quadratmetern Schaugewächshäusern — eigener Eingang, eigenes Ticket.
  • Museen im Schloss — das Marstallmuseum von 1952 mit über vierzig Prunkwagen und Schlitten aus Wittelsbacher Besitz sowie die Schönheitengalerie König Ludwigs I. in den Schlossräumen.

Was man unternehmen kann — und für wen

  • Architektur- und Kunstinteressierte — die vier Parkburgen lassen sich an einem Nachmittag verbinden; wer nur eine sehen kann, nimmt die Amalienburg, weil ihr Spiegelsaal in dieser Qualität in Europa kaum ein zweites Mal existiert.
  • Spaziergänger und Joggende — der Rundweg um beide Seen ergibt eine flache Schleife ohne Straßenquerung; die Wege sind breit, wassergebunden und auch bei Nässe gut begehbar.
  • Familien — Wasserläufe, Enten, Schwäne und weite Wiesen außerhalb des Parterres; im Winter kommen Eislaufen und Eisstockschießen auf dem Kanal dazu, sobald die Eisfläche offiziell freigegeben ist.
  • Gartenbau- und Pflanzeninteressierte — die Kombination aus barockem Parterre, Sckells Landschaftsbild und dem angrenzenden Botanischen Garten deckt in einem Tag drei völlig verschiedene Gartenkonzepte ab.
  • Fotografierende — der Blick vom Kanalende zurück auf die 632 Meter breite Schlossfront und die Sichtachse über den Badenburger See zum Apollotempel sind die beiden Motive, für die man wiederkommt.
  • Wer Ruhe sucht — die nördlichen und westlichen Randbereiche jenseits der Seen sind selbst an vollen Sommersonntagen leer, während sich das Publikum auf Parterre und Kanal konzentriert.

Anfahrt & Praktisches

Der Park liegt im Westen der Stadt im Bezirk Neuhausen-Nymphenburg. Am direktesten kommt man mit der Trambahn: Linie 17 fährt bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg unmittelbar vor dem Schlossrondell, Linie 12 hält am Romanplatz, von wo aus man in wenigen Minuten den östlichen Zugang erreicht. Ergänzend bedient die Buslinie 51 den Schlossbereich, und vom S-Bahnhof Laim ist der südliche Parkrand zu Fuß erreichbar. Der Eintritt in den Park ist frei. Kostenpflichtig sind ausschließlich die Innenräume: die Schlossräume mit der Schönheitengalerie, das Marstallmuseum und die vier Parkburgen, für die es auch eine Gesamtkarte gibt. Wichtig für die Planung: Die Parkburgen sind nur von April bis zum 15. Oktober geöffnet, täglich am Vormittag und Nachmittag, mit letztem Einlass eine halbe Stunde vor Schluss; von Mitte Oktober bis März bleiben sie geschlossen, während der Park selbst ganzjährig zugänglich ist. Die Öffnungszeiten des Parks wechseln monatlich mit dem Tageslicht — im Hochsommer bis in den späten Abend, in den Wintermonaten deutlich früher. Räder müssen draußen bleiben, Hunde gehören im Park an die Leine. Für einen Spaziergang bis zur Kaskade und zurück reicht eine Stunde; wer alle vier Parkburgen und die Seen einbezieht, sollte einen halben Tag rechnen, mit Schloss und Marstallmuseum einen ganzen.

Wann besuchen

Im Frühling öffnet der Park seine eigentliche Saison: Ab April sind die Parkburgen wieder zugänglich, ab Ostern laufen die Fontänen und die historischen Pumpwerke lassen sich besichtigen. Die Bäume sind noch licht, deshalb funktionieren Sckells Sichtachsen in dieser Zeit am klarsten. Der Sommer bringt das dichteste Laub und den größten Schatten; an heißen Tagen ist der Weg entlang des Kanals kühler als jede Straße der Innenstadt, und die Ufer der beiden Seen füllen sich am Nachmittag. Es ist auch die Zeit, in der das Parterre am formalsten wirkt, weil die Rasenflächen kurz gehalten werden. Der Herbst ist die stärkste Jahreszeit für Farben: Die alten Laubbäume um den Badenburger See färben sich ab Oktober, und weil die Parkburgen bis zum 15. Oktober offen bleiben, lässt sich Innen- und Außenbesuch noch verbinden. Im Winter wird der Park zum Gegenteil seiner selbst — die Kanäle liegen still, das Parterre ist leer, und wenn die Kälte lange genug hält, gibt der Kanal eine Eisfläche her: Am Schlossrondell wird Schlittschuh gelaufen, ein eigener Abschnitt gehört den Eisstockschützen, für die sogar Flutlicht bereitsteht. Betreten werden darf das Eis erst nach offizieller Freigabe.

Gut zu wissen

Die Geschichte beginnt mit einem Geschenk: 1663 schenkte Kurfürst Ferdinand Maria seiner Frau Henriette Adelaide von Savoyen das Hofmarksgut Kemnat, nachdem sie den lang erwarteten Thronfolger Max Emanuel geboren hatte; 1664 wurde der Grundstein für den Schwaigbau gelegt, aus dem Nymphenburg wurde. Die Gartenkunst kam mit dem Sohn: Max Emanuel ließ ab 1701 durch Charles Carbonet einen französischen Garten anlegen und holte ab 1715 mit Dominique Girard einen Schüler der Versailler Schule sowie den Hofbaumeister Joseph Effner nach München. In dieser Phase entstanden die Große Kaskade, die Kanalanlage und drei der vier Parkburgen; die Amalienburg kam 1734 bis 1739 unter Cuvilliés dazu. 1792 öffnete Kurfürst Karl Theodor den Park erstmals für die Öffentlichkeit — dasselbe Jahr, in dem auch der Englische Garten allgemein zugänglich wurde. Die zweite große Umgestaltung begann 1799 und dauerte bis 1823: Friedrich Ludwig von Sckell verwandelte den geometrischen Garten in einen englischen Landschaftspark, ließ die beiden Seen ausheben, öffnete Wiesenräume und ersetzte starre Alleen durch geschwungene Wege — die barocke Mittelachse aber ließ er stehen, und genau dieses Nebeneinander macht die Anlage heute einzigartig. 1815 wurde das aufwendige Broderieparterre zu vier schlichten Rasenfeldern vereinfacht, zwischen 1862 und 1865 kam der Apollotempel hinzu. Im 20. Jahrhundert erlebte der Park zwei sehr unterschiedliche Kapitel: Zwischen 1936 und 1938 inszenierte das NS-Regime hier die Reiterrevue „Nacht der Amazonen“, im Zweiten Weltkrieg wurden die Schlosskirche zerstört sowie Badenburg und Große Kaskade schwer beschädigt. 1972 fanden im Gartenparterre die olympischen Dressurwettbewerbe statt. Seit 1964 steht die Anlage unter Landschaftsschutz, sie ist Baudenkmal nach bayerischem Recht und nahezu vollständig als Flora-Fauna-Habitat im Netz Natura 2000 ausgewiesen. Bis heute funktioniert die Wasserversorgung so, wie sie im 18. Jahrhundert entworfen wurde: Die Würm speist über den Pasing-Nymphenburger Kanal ein Gefälle von etwa fünf Metern, und die 1807 von Joseph von Baader rekonstruierten Pumpwerke treiben die Fontänen bis heute mit Wasserrädern an. Ein Detail zur Größenordnung: Die Schlossfront misst in der Nord-Süd-Ausdehnung 632 Meter und ist damit breiter als das Schloss von Versailles.

Besuchertipps

  • Wer die Fontänen sehen will, muss die Zeitfenster treffen: Sie laufen von Ostern bis Mitte Oktober nur vormittags und nachmittags in je zwei Stunden, nicht durchgehend. Wer außerhalb kommt, sieht ein stilles Kanalsystem — schön, aber ohne den Effekt, für den es gebaut wurde.
  • Das Fahrrad bleibt draußen. Im Schlosspark ist Radfahren untersagt, auch das Schieben; wer mit dem Rad anreist, stellt es vor dem Rondell ab und plant den Rundgang zu Fuß. Für die vollständige Runde über beide Seen sollte man feste Schuhe haben, weil die Wege wassergebunden sind.
  • Die Parkburgen im Blick behalten: Von Mitte Oktober bis März sind alle vier geschlossen. Wer wegen der Amalienburg kommt, prüft das vorher — der Park selbst lohnt zwar auch im Winter, aber der Rokoko-Spiegelsaal ist dann nicht zu sehen.

Fragen & Antworten

Kostet der Schlosspark Eintritt? Nein, der Park ist frei zugänglich. Eintritt kosten nur die Innenräume: die Schlossräume mit der Schönheitengalerie, das Marstallmuseum und die vier Parkburgen; für Letztere ist eine Gesamtkarte üblich.

Wann sind Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause offen? Von April bis zum 15. Oktober, täglich am Vormittag und Nachmittag, letzter Einlass eine halbe Stunde vor Schluss. Von Mitte Oktober bis März bleiben alle vier Parkburgen geschlossen, der Park selbst ist ganzjährig zugänglich.

Darf man im Park Rad fahren? Nein. Radfahren ist im Schlosspark nicht erlaubt, ebenso wenig das Schieben des Rades sowie E-Scooter, Segways und ähnliche Fahrzeuge. Zu Fuß gehen, Joggen und Nordic Walking sind dagegen ausdrücklich möglich.

Wie groß ist der Park und wie lange braucht man? 229 Hektar insgesamt, davon 180 Hektar innerhalb der Mauern. Für den Weg entlang des Kanals bis zur Kaskade und zurück reicht eine Stunde. Wer beide Seen und alle Parkburgen einbezieht, sollte einen halben Tag einplanen.

Wann laufen die Fontänen? Von Ostern bis Mitte Oktober täglich in zwei festen Zeitfenstern, jeweils zwei Stunden am Vormittag und am Nachmittag. Angetrieben werden sie von historischen Pumpwerken mit Wasserrädern, die 1807 von Joseph von Baader rekonstruiert wurden und in der Saison tagsüber besichtigt werden können.

Sind die Seen echt oder angelegt? Angelegt. Den Badenburger See mit 5,7 Hektar ließ Sckell zwischen 1805 und 1807 ausheben, der Pagodenburger See mit 2,9 Hektar wurde 1813 fertig. Beide gehören zum Umbau des Barockgartens in einen englischen Landschaftspark.

Darf man Hunde mitbringen? Ja, aber im Schlosspark gilt Leinenpflicht. Der Park ist Baudenkmal, steht seit 1964 unter Landschaftsschutz und ist als Flora-Fauna-Habitat Teil des Netzes Natura 2000 — die Regeln werden von Parkaufsichten kontrolliert.

Kann man im Winter auf dem Kanal Schlittschuh laufen? Ja, wenn sich eine tragfähige Eisdecke bildet und diese offiziell freigegeben wird. Am Schlossrondell wird Schlittschuh gelaufen, ein festgelegter Abschnitt des Kanals gehört den Eisstockschützen und ist sogar mit Flutlicht ausgestattet. Ohne Freigabe ist das Betreten des Eises nicht erlaubt.

Was ist der Unterschied zum Botanischen Garten nebenan? Der Botanische Garten München-Nymphenburg ist eine eigene Einrichtung mit eigenem Eingang und eigenem Ticket. Er wurde am 10. Mai 1914 eröffnet, umfasst 21,2 Hektar, kultiviert rund 19 600 Arten und Unterarten und besitzt 5000 Quadratmeter Schaugewächshäuser.

Warum wirkt der Park teils barock und teils englisch? Weil beide Schichten erhalten sind. Der barocke Grundriss mit Kanal, Kaskade und Parterre entstand im frühen 18. Jahrhundert unter Girard und Effner; ab 1799 baute Sckell alles Übrige zum Landschaftspark um, ließ die Hauptachse aber unangetastet stehen.

Gästebewertungen

  1. Світлана Скирда

    Ein schöner Ort, wo man Zeit mit den Kindern verbringen, allein spazieren gehen und Sport treiben kann. Man kann Futter mitnehmen, um die Schwäne und Enten zu füttern.

  2. Анна Кузьменко

    Ein sehr schöner Ort! Es gibt etwas zu sehen und Platz zum Spazieren, um die Umgebung zu bewundern. Um ins Schloss zu kommen, muss man etwa 20 Minuten in der Schlange stehen, Quarantänebedingungen – Überprüfung der Impfu…

  3. Ольга Зайченко

    Ein zauberhafter Ort für einen ganztägigen Spaziergang. Außer dem Hauptschloss gibt es im ganzen Park noch kleine Häuschen – unterschiedliche Architektur und Interieurs. Beeindruckende Sammlungen von Kutschen und Porzell…

  4. Татьяна Иванова

    Ein stiller Ort zum Nachdenken, zum Erholen, für ein Familiengespräch. Viele Enten, Gänse und Schwäne. Es ist angenehm, sie zu beobachten. Man möchte mehr über diese Periode in der Geschichte Deutschlands wissen.

  5. Tanya Zaya

    eine Etage mit Exposition.
    alles filigran, altehrwürdig, vergoldet. Aufzug und Auffahrten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind vorhanden. 8 Euro Eintritt für die Ausstellungen des Saals, für die Kutschen ein sep…

Bewertungen zuletzt aktualisiert: 2026-08-04 15:56:31

Die Daten werden monatlich aktualisiert. Quellen: munichname.eu sowie redaktionelle Auswahl anhand von Bewertungen.

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