Schädliche Pflanzen in München und Methoden zur Bekämpfung

Zu den schädlichen Pflanzen zählen jene, die gefährliche Toxine oder chemische Substanzen enthalten und Menschen, Tieren sowie anderen Pflanzen schaden können. Die reiche Flora Münchens umfasst auch einige dieser gefährlichen Arten. In unserem Artikel auf munichname.eu berichten wir über diese Pflanzen. Es ist wichtig, über sie Bescheid zu wissen, um sich zu schützen.

Die häufigsten gefährlichen Pflanzen in München

Beim Spaziergang durch eine der zahlreichen Grünanlagen in der bayerischen Hauptstadt kann man viele Pflanzenarten entdecken. Es ist wichtig, zu wissen, welche davon potenziell gefährlich sind, damit der Spaziergang nicht zum bedauerlichen Erlebnis und Arztbesuch wird.

In nahezu jedem Park oder Garten der Stadt findet man die Schwarze Holunder. Diese Pflanze hat verschiedene dekorative Sorten und wird oft für die Begrünung öffentlicher Orte verwendet. Doch alle Teile der Pflanze – Äste, Blätter, Beeren – enthalten eine hohe Konzentration an giftigen Stoffen. Es ist daher ratsam, die Pflanze nur aus sicherer Entfernung zu bewundern und darauf zu achten, dass weder kleine Kinder noch Haustiere sie in den Mund nehmen.

Ebenfalls häufig anzutreffen ist die Giersch, ein hartnäckiges Unkraut, das vielen Gärtnern bekannt ist. Es breitet sich schnell aus und ist nur schwer zu beseitigen. Zudem kann es für Menschen gefährlich werden, da es oft allergische Reaktionen hervorruft.

Auch der Wasserschierling ist in und um München zu finden. Die Pflanze sieht unscheinbar aus, doch ihr Wurzelgeruch, der an Karotten erinnert, kann Tiere anziehen. Daher ist Vorsicht geboten: Schon 300 Gramm dieser Pflanze können für ein Pferd oder eine Kuh tödlich sein. Auch für Menschen stellt sie eine große Gefahr dar.

Die schönen Hortensiensträucher, die überall in Bayern zu finden sind, bergen ebenfalls Gefahren. Sie enthalten Cyanid, besonders konzentriert in den Knospen. Keine Pflanzenteile sollten verzehrt werden.

Vorsicht ist auch bei der Eibe geboten. Ihre roten Beeren sehen harmlos und ansprechend aus, doch dieser Eindruck täuscht. Die Pflanze ist giftig, und man sollte sie nicht berühren.

Ein Albtraum für Allergiker ist das Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia). Während der Blütezeit setzt es große Mengen an Pollen frei, die zahlreiche allergische Reaktionen hervorrufen können.

Die Natur in München ist schön, kann aber auch gefährlich sein. Wer die schädlichen Pflanzen „erkennt“, kann den negativen Folgen eines Kontakts mit ihnen entgehen.

Risikominimierung auf städtischer Ebene

Die städtischen Behörden sind ständig auf der Suche nach wirksamen Methoden, um den negativen Einfluss schädlicher Pflanzen zu reduzieren. Dabei spielen ökologische und wirtschaftliche Faktoren sowie das Wohlbefinden der Menschen eine wichtige Rolle.

Hier setzt man nicht sofort auf Herbizide, Pestizide, Insektizide oder andere Chemikalien. Wissenschaftler und Ökologen in Bayern suchen nach möglichst schonenden Lösungen.

Die überzeugte Anhängerin natürlicher Methoden, Maria Stark aus Bayern, sagte, die Umwelt mache keine Fehler und die Natur selbst habe die besten Lösungen.

Wie in ganz Deutschland wird auch in München versucht, umweltfreundliche Mittel zur Bekämpfung zu schaffen, die anderen Lebewesen nicht schaden. Ein umstrittener Stoff ist Glyphosat, ein weltweit häufig eingesetztes Herbizid gegen Unkräuter, das potenziell schädlich für die Umwelt sein kann. Deshalb beschloss die deutsche Regierung, den Einsatz von Glyphosat schrittweise zu reduzieren, ein Prozess, der 2020 begann. In München wird dieser Stoff nahezu gar nicht mehr verwendet.

Die Bekämpfung der schädlichen Pflanzen erfolgt in München auf folgende Weise:

  • Mechanische Entfernung besonders gefährlicher Pflanzenarten in öffentlichen Bereichen,
  • Chemische Behandlung der Flächen,
  • Aufklärungsarbeit mit der Öffentlichkeit, denn Vorsicht ist die beste Prävention.

In der Natur hat jede ihrer Komponenten ihren Wert. Daher bestehen die besten Methoden zur Bekämpfung schädlicher Pflanzen aus sorgfältigen und durchdachten Maßnahmen. In München wird diese Philosophie vollständig umgesetzt.

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