Die Beliebtheit des Angelns ist unbestreitbar. Liebhaber dieser Freizeitbeschäftigung sind ständig auf der Suche nach idealen Orten, an denen sie mit der Angelrute unterwegs sein können. Doch die Bewohner Münchens haben es in dieser Hinsicht gut getroffen. Mehr über das Angeln in der bayerischen Hauptstadt erfahren Sie in unserem Artikel auf munichname.eu.
Natürliche Bedingungen
München und seine Umgebung sind reich an Gewässern, von denen viele zum Angeln geeignet sind. Besonders hervorzuheben sind die Isar und die Würm – die beiden größten Flüsse, die durch München fließen. Die Stadt liegt auf der Münchner Schotterebene, die sich innerhalb der Stadtgrenzen sanft von Süden nach Norden um etwa hundert Meter absenkt. Dies bestimmt die Richtung der Wasserströme: das Wasser in den Bächen und Flüssen fließt nach Norden in Richtung Donau. Jeder Angler kann je nach Vorlieben den passenden Standort wählen. Eines ist sicher – die ausgewählte Gegend wird sehr malerisch sein.

Fischarten, die man in München fangen kann
Experten sagen, dass man in München alle Fischarten finden kann, die typisch für das Donaubecken sind. Das bedeutet, dass die Fangvielfalt hier enorm ist: Aal, Forelle, Hecht, Brasse, Karpfen, Barsch, Schleie, Wels, Zander, Barbe, Renke und viele andere. An der Spitze dieser Liste steht der Huchen – ein Verwandter des fernöstlichen Lachses. Dieser große Süßwasserfisch kann eine Länge von 150 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 50 Kilogramm erreichen.

Erforderliche Voraussetzungen und Vorschriften
In München, wie in ganz Deutschland, ist Angeln eine organisierte und streng kontrollierte Tätigkeit.
Deshalb müssen Angler vor dem Kauf von Ausrüstung einige Genehmigungen und Dokumente einholen. Am wichtigsten ist der Erhalt der Angellizenz. Das Verfahren ähnelt dem Erhalt eines Führerscheins: es umfasst Vorbereitungskurse und eine Abschlussprüfung. Danach erhält der angehende Angler eine Lizenz mit einer Gültigkeit von fünf Jahren.
Die Prüfungsthemen sind vielfältig:
- Fischkunde,
- Schutz und Pflege der Fische in natürlichen Bedingungen,
- Hydrologie,
- Behandlung des gefangenen Fisches,
- Angelausrüstung,
- Umweltgesetze.
Mit den erworbenen Dokumenten muss man sich an den örtlichen Angelverein wenden und eine Mitgliedschaft beantragen. Die Mitgliedschaft im Verein ermöglicht den Anglern den Erhalt von Fanggenehmigungen und ein „Fangbuch zur Registrierung der Fänge“.
In Deutschland gibt es strenge Beschränkungen für den Fang bestimmter Fischarten in bestimmten Saisons, und einige Arten dürfen das ganze Jahr über nicht gefangen werden. Um den Fang von Jungfischen zu verhindern, gibt es für jede Art eine Mindestgröße des gefangenen Fisches. Einzigartige Exemplare der größten Fische dürfen ebenfalls nicht entnommen werden. Alle Dokumente müssen beim Angeln stets mitgeführt werden.
Ja, die Kontrolle ist äußerst streng. Doch sie trägt zur wichtigen Aufgabe des Umweltschutzes und des Schutzes ihrer Bewohner bei – ein lohnenswertes Unterfangen.
Anglerverein München
In diesen Verein treten die Einwohner ein, nachdem sie die Angellizenz erhalten haben. Der Verein befasst sich mit Fragen des Naturschutzes, der Fischzucht, der Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts und der Überwachung des Zustands der Gewässer und Uferzonen. Darüber hinaus verwaltet er die Fangrechte. Wer in München angeln möchte, kommt um den Anglerverein nicht herum.
Auf der offiziellen Website des Vereins finden Sie übrigens alle aktuellen Informationen zu Fanglimits, optimalen Angelzeiten, Aufnahmebedingungen in den Verein und vieles mehr.
Unbefugtes Angeln ohne Genehmigungsdokumente gilt in Deutschland als Straftat und wird als Diebstahl gewertet. Daher erfordert das Angeln gewisse Vorbereitungen. Doch die entspannende Aktivität inmitten einer herrlichen Natur wird Ihre Bemühungen mehr als wettmachen.
